Hilfstransporte in Krisengebiete

Im Zusammenhang mit dem Afghanistan-Krieg hatte ich bereits 2007 diese Problematik behandelt.
Es ging insbesondere um die Transporte „under own power“. In der Regel werden LKW und Zugmaschinen über weite Entfernungen vorzugsweise per Schiff / Eisenbahn transportiert. In vielen Fällen werden dennoch Strecken auf unwegsamen Pisten durch Hochrisikogebiete absolviert. Diese gemischten Transporte bedürfen einer durchdachen Absicherung. Der Wert der Ladung wird über die Transportversicherung abgedeckt. Die Fahrzeuge und Geräte werden häufig keiner separaten Betrachtung unterworfen.

2007 schrieb ich:
„Sehr häufig erfolgen Transporte von materiellen Mitteln in Krisengebiete mit eigenen (Spezial)Kfz, die oft in den Zielregionen verbleiben. Diese “Transporte in eigener Regie” (under own power) bergen ein enormes Risiko für die angesprochenen Fahrzeuge. Die Kfz werden nämlich von der Transportversicherung nicht gedeckt und bedürfen somit einer separaten Zusatzdeckung. In der Regel beträgt der Kfz- Anteil 50 % und mehr des Wertes der Güter bei diesen Transporten in eigener Regie/ auf eigenen Achsen.
Die Zusatzdeckung enthält neben den Kfz-typischen Deckungen (Diebstahl, selbstverursachter Unfall, Brand) auch die Kriegs-, Terror- und Streikrisiken.“

Staatliche und nichtstaatliche Organisationen sind auch aktuell damit beschäftigt, Hilfsgüter in Krisenregionen zu transportieren. Das Risiko Krieg und Terror wird von den meisten Versicherungsgesellschaften nicht gedeckt.
Auch das Personal bedarf einer sinnvollen Absicherung, die unter Umständen auch die medizinisch erforderliche Evakuierung (MedEvac) enthalten muss.

Gern besprechen wir mit Ihnen Ihre Risikopotenziale, beraten Sie zu den Möglichkeiten der Absicherung Ihrer Risiken.

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